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Mehr Sicherheit bei Polymedikation nur durch echten Medikationsplan

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Deutscher Apothekertag

Die Deutschen werden älter und brauchen mehr Arzneimittel. Etwa jeder vierte Bundesbürger (23 %) nimmt dauerhaft drei oder mehr Arzneimittel ein. Das ergab eine forsa-Umfrage bei mehr als 13.000 Erwachsenen im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. 29 % der Befragten mit Polymedikation nehmen neben verschreibungspflichtigen auch rezeptfreie Medikamente ein. „Sage und schreibe 88 Prozent der Befragten mit Polymedikation haben eine Stammapotheke. Nur in der Stammapotheke sind alle Medikamente eines Patienten bekannt, egal welcher Arzt sie verordnet hat, ob sie rezeptpflichtig sind oder aus der Selbstmedikation stammen. Dieses Potenzial muss viel stärker genutzt werden. Im E-Health-Gesetz droht das gerade versäumt zu werden“, sagt dazu ABDA-Präsident Friedemann Schmidt.

Polymedikation ist für viele Patienten unvermeidbar, birgt aber erhebliche Risiken. Laut Schmidt kommt es in Deutschland jedes Jahr zu mehreren hunderttausend Krankenhauseinweisungen wegen vermeidbarer Medikationsfehler und zu erheblichen Zusatzkosten für das Gesundheitssystem. Durch Auswirkungen der Polymedikation würden deutlich mehr Menschen als im Straßenverkehr sterben.

Schmidt weiter: „Diese Risiken kann man reduzieren, wenn man die Gesamtmedikation des Patienten konsequent erfasst, pharmazeutisch analysiert und in einem mit dem Arzt konsentierten Medikationsplan überführt. Aber nur wenn man es richtig macht. Dazu muss man die Apotheken und ihr Wissen einbeziehen. Neun von zehn Medikationslisten, die alleine vom Arzt ausgestellt werden, stimmen nicht mit dem überein, was die Patienten tatsächlich einnehmen. Das wissen wir aus einer aktuellen Studie.“

Schmidt begrüßt zwar die Absicht der Bundesregierung, Patienten mit Polymedikation über das E-Health-Gesetz einen Rechtsanspruch auf einen Medikationsliste einzuräumen. Gleichzeitig kritisiert er scharf die Defizite des Gesetzentwurfs: „Es ist ein Unding, dass die Erstellung des Medikationsliste ohne konsequente Einbindung der Apotheker stattfinden soll, obwohl jedes einzelne Medikament in Deutschland über ihren Tisch geht. Die Arzneimittelversorgung ist die gesetzliche Aufgabe der Apothekerschaft. Jeder Patient mit Polymedikation sollte außerdem selbst entscheiden dürfen, ob sein Arzt oder sein Apotheker einen individuellen Medikationsplan für ihn initiieren soll.“ Inkonsequent sei auch, dass der Gesetzentwurf nur die Erstellung der Medikationsliste, nicht aber die pharmazeutische Prüfung der Gesamtmedikation auf Risiken beinhalte. „Erst dadurch wird aber die Liste zu einem echten Medikationsplan, der dem Patienten helfen, Gefahren reduzieren und Therapieerfolge verbessern kann.“

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Reisedurchfall

Reisedurchfall

Was ist das? – Definition
Besonders nach Reisen in tropische oder subtropische Länder mit geringen Hygienestandards kommt es bei einem großen Anteil von Reisenden zu Bauchschmerzen und Durchfall. Ausgelöst wird der Durchfall meist von Keimen in der Nahrung. Von Durchfall spricht der Arzt, wenn mehr als drei Mal am Tag weicher bis flüssiger Stuhl abgesetzt wird und die Stuhlmenge über den Tag insgesamt erhöht ist.

Wie wird es noch genannt? – Andere Bezeichnungen

  • Reisediarrhoe
  • ETEC-Infektion
  • „Turista“
  • „Montezumas Rache“

Wie kommt es dazu? – Mögliche Ursachen
Bei Reisedurchfall handelt es sich um eine infektiöse Durchfallerkrankung. Die häufigsten Erreger des Reisedurchfalls sind spezielle Koli-Keime (Enterotoxinbildende Escherichia coli, ETEC), die ausschließlich über menschliche Fäkalien übertragen werden. Im Darm stören sie mit ihren Giftstoffen die Regulationsmechanismen für den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt des Darms. Dadurch gelangt Wasser in den Darm, was zu Durchfall führt. Die meisten Reisedurchfälle entstehen durch infizierte Speisen. Deshalb sollten bei Reisen in Tropen oder Subtropen einige Verhaltensregeln beachtet werden.

Wie geht es weiter? – Verlauf und Komplikationen
Je nach der Menge an Keimen, die durch infizierte Speisen aufgenommen wurde, kommt es zu unterschiedlich starken Symptomen. Oft gehören auch Fieber und Bauchschmerzen zum Krankheitsbild. Meistens hört der Durchfall innerhalb von fünf Tagen von selbst auf. Manchmal kann es jedoch, besonders bei Kindern und älteren Menschen, zur Austrocknung und zum Schock kommen. Dann und bei schweren Symptomen oder bei blutigen oder massiv wässrigen Durchfällen muss ein Arzt hinzugezogen werden.

Was kann dahinter stecken? – Mögliche Krankheitsbilder
Neben den ETEC-Stämmen, die am häufigsten Verursacher des Reisedurchfalls sind, gibt es noch andere Ursachen. So kann besonders bei Tropenaufenthalten auch eine Malaria-Infektion Grund für Durchfall sein. Eher selten sind Amöbenruhr und Cholera, weil sich Touristen meist in einem anderen Milieu aufhalten als die arme Bevökerung der so genannten Dritten Welt.

Was rät die Großmutter? – Hausmittel und Verhaltenstipps

  • Beim Reisedurchfall ist der Ersatz verloren gegangener Flüssigkeit die wichtigste Maßnahme. Hilfreich sind dabei Elektrolytlösungen.
  • Es sollten keine weitere Speisen gegessen werden, die den Durchfall noch verschlimmern könnten.
  • Gerade wenn es zum Beispiel gilt, mit Durchfall eine längere Busfahrt oder einen Flug zu überstehen, können stopfende Mittel sinnvoll sein. Es bietet sich deshalb an, schon vor der Abreise eine kleine Reiseapotheke zusammenzustellen. Ihr Apotheker hilft Ihnen dabei gerne.
  • Bei bestimmten Reisezielen sollten Sie sich ohnehin zur Überprüfung des Impfschutzes von einem Arzt beraten lassen.
  • Für einige Personengruppen ist die Verordnung eines Antibiotikums für den Notfall denkbar.

Allgemein sollten in subtropischen oder tropischen Gebieten gemieden werden:

  • Ungekochtes Wasser, Eiswürfel, Speiseeis.
  • Kaltes Büffet, rohe oder halb gegarte Speisen.
  • Soßen.
  • Salate.
  • Mayonnaise.
  • Melonen.

Als Merksatz gilt: „Cook it, peal it or leave it“, (kochen, schälen oder sein lassen).

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Jedes dritte verordnete Medikament ist allein wegen der Arzneiform besonders beratungsbedürftig

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Es kommt nicht nur auf den Inhalt an: Jedes dritte verordnete Medikament (31 Prozent) ist – unabhängig vom Wirkstoff – allein wegen seiner Darreichungsform besonders beratungsbedürftig. Dies hat das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) mit Rezeptdaten von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2014 ermittelt. Die rund 20.000 Apotheken gaben insgesamt rund 190 Millionen Packungen allein aufgrund der Darreichungsform besonders beratungsbedürftiger Medikamente zu Lasten der GKV ab. Nicht erfasst wurde die Abgabe von Medikamenten ohne Rezept und an Privatversicherte.

„Viele Medikamente sind komplizierter anzuwenden als allgemein angenommen. Eine Tablette unzerkaut zu schlucken ist vergleichsweise einfach. Schwieriger ist es, sich selbst Insulin zu spritzen oder mit einem Pulverinhalator richtig zu inhalieren“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Vorstandsvorsitzender des DAPI und Präsident der Bundesapothekerkammer. Werden Arzneimittel falsch angewendet, bemerken Patienten dies selbst meist nicht. Fehlanwendungen können aber die Wirksamkeit eines Präparats verändern oder zu unerwünschten Wirkungen führen. Kiefer: „Jeder Patient sollte in der Apotheke die richtige Anwendung seiner Medikamente zeigen oder erklären lassen.“

Den größten Anteil der beratungsintensiven Darreichungsformen entfiel auf Darreichungsformen, die grundsätzlich nicht geteilt werden dürfen (87 Millionen Packungen). Kiefer: „Apotheker beraten zur Teilbarkeit, weil wir aus Studien wissen, dass Patienten rund ein Viertel aller Tabletten vor der Einnahme teilen.“ Auf Platz zwei und drei der beratungsbedürftigen Darreichungsformen folgten Medikamente zur Injektion bzw. Infusion (29 Millionen Packungen) und Medikamente zur Inhalation (19 Millionen Packungen). Weitere erfasste Darreichungsformen waren Medikamente zur Anwendung am Auge, in der Nase, in der Vagina oder im After. Apotheker erklären auch die Zubereitung von Medikamenten wie Trockensäften oder beraten zur korrekten Anwendung von festen Darreichungsformen, die nicht einfach geschluckt werden können. Ein Beispiel für diese Arzneiformen sind Buccaltabletten, die sich langsam in der Mundhöhle auflösen sollen.

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Medikamente vor Hitze schützen

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An heißen Sommertagen sollten Medikamente vor Hitze geschützt werden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, etwa bei einem Campingurlaub oder auf längeren Reisen, sollte entsprechend vorsorgen. „Ob Arzneimittel wärmeempfindlich sind, können Patienten in der Apotheke erfragen. Hitzeempfindliche Medikamente können unterwegs gut in einer Kühltasche ohne Kühlelemente verstaut werden“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Bei Medikamenten wie Insulin, die Zuhause im Kühlschrank gelagert werden sollten, gelten unterwegs besondere Regeln. Das Insulin sollte in einer Kühlbox mit Kühlakku lagern. Würde das Insulin zu kalt gelagert und einfrieren, würde es nach dem Auftauen seine Wirkung verlieren. Um das Einfrieren zu verhindern, darf das Insulin deshalb keinen direkten Kontakt mit dem Kühlelement haben. Deshalb sollte man es mit einem Handtuch umwickeln. Benkert: „Apotheker informieren ihre Patienten gerne über alles, was im Urlaub bei der Lagerung von Medikamenten zu beachten ist.“

Große Hitze kann auch einigen Medikamenten schaden, die normalerweise bei Raumtemperatur gelagert werden. Einige Arzneiformen wie Dosieraerosole oder Zäpfchen können im Sommer durch Hitze  unbrauchbar oder unwirksam werden. Durch eine zu starke Erwärmung können Spraydosen aufreißen oder explodieren. Zäpfchen wiederum können schmelzen. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden kann.

Idealerweise werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert. Wenn ein Auto bei 30 Grad geparkt wird, können die Temperaturen im Inneren auch im Schatten auf über 70 Grad ansteigen. In der prallen Sonne sind noch höhere Temperaturen möglich. Hutablagen und Armaturenbretter werden erfahrungsgemäß am heißesten. Das Innere eines geschlossenen Handschuhfachs kann sich auf über 40 Grad erwärmen. Relativ kühl bleibt es hingegen unter den Vordersitzen.

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Apotheker unterstützen Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen

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Die Bundesregierung hat Antibiotika-Resistenzen den Kampf angesagt – und wird dabei von den Apothekern unterstützt. Heute wurde im Kabinett eine aktuelle „Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie“ (DART) beschlossen. Dabei wird unter anderem eine Sensibilisierung der Gesellschaft gefordert. „Pro Jahr haben die Apotheken eine Milliarde Patientenkontakte. Wir nutzen diese, um die Bevölkerung gezielt über den richtigen Umgang mit Antibiotika aufzuklären“, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Bakterien halten sich nicht an Grenzen. Um Resistenzen zu bekämpfen, besteht national und international großer Handlungsbedarf.“ Vor diesem Hintergrund begrüßt Schmidt, dass Antibiotika-Resistenzen auch beim diesjährigen G7-Gipfel thematisiert werden.

Antibiotika können bei unsachgemäßer Anwendung langfristig ihre Wirksamkeit verlieren. Immer häufiger kommt es zu Infektionen durch resistente Bakterien, bei denen die klassischen Antibiotika nicht mehr wirken. „Resistente Bakterien sind vor allem in Krankenhäusern ein großes Problem“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Wir haben deshalb eine Weiterbildung „Infektiologie“ zum Umgang mit Antibiotika und zur Bekämpfung von Resistenzen entwickelt.“ Diese 100-stündige Weiterbildung bieten die Apothekerkammern der Länder zeitnah Apothekerinnen und Apothekern an, die in Krankenhäusern oder krankenhausversorgenden Apotheken tätig sind.

Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland etwa 400.000 bis 600.000 Menschen im Verlauf einer Krankenhausbehandlung und schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Patienten sterben daran. 20 bis 30 Prozent dieser Infektionen und Todesfälle wären durch eine bessere Einhaltung von bekannten Hygieneregeln vermeidbar.

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Warum Sie einen Muskelkater vermeiden sollten

Ob Nordic Walking oder Sprint, ob Kniebeuge oder Krafttraining – Hauptsache, der Mensch bewegt sich. Schmerzverzerrte Gesichter im Sportstudio oder nach dem Marathon zeugen jedoch vom anderen Ende der menschlichen und obendrein freiwilligen Leidensfähigkeit: Sport! Muss! Weh! Tun! Muss er das wirklich? Darf er das überhaupt?

Muskelkater ist ein Warnsignal. „Stopp!“ schreit der Körper. „Das war mir zu viel. Leg bitte eine Pause ein.“ Dabei hätte er es gar nicht so deutlich sagen müssen – die Schmerzen sprechen schließlich Bände: Wenn einige Stunden nach dem Sport jede Bewegung weh tut, war’s zu viel.

„Bei einem Muskelkater handelt es sich um kleinste Verletzungen der Muskulatur auf molekularer Ebene“, erklärt. Tobias Kasprak. Der Sportwissenschaftler erklärt Laien auf der sympathisch unspektakulären Internetseite „Dr. Gumpert“ medizinische Sachverhalte. „Vor allem Muskeln, die nicht oft beansprucht werden, sind besonders anfällig für einen Muskelkater.“ Der sei ein Anzeichen dafür, dass diese Muskelgruppe nicht ausreichend gekräftigt ist und dort ein Training sinnvoll ist.

Muskelkater von vornherein verhindern

Dabei sollte ein ausgewogenes Training zwischen Agonist und Antagonist im Mittelpunkt stehen – also zwischen Muskeln, die entgegengesetzt arbeiten. „Natürlich darf man am nächsten Tag im Muskel spüren, dass trainiert wurde“, so Kasprak. Besser sei es jedoch, den schmerzenden Muskelkater durch die Wahl der richtigen Trainingsintensität von vornherein zu verhindern.

Ist der Muskelkater da, ist – zumindest für diesen Teil des Körpers – Erholung angesagt. Wärme in Form von Sauna oder heißen Bädern kann bei der Regeneration helfen. „Wissenschaftlich bestätigt ist das jedoch nicht“, so Kasprak. Auch eine ganz leichte Betätigung im betroffenen Muskel fördert die Durchblutung. Hartes Training ist für Tobias Kasprak dann auf jeden Fall tabu – wie Massagen auch.

Das Schöne am Muskelkater: An ihm kann sich niemand eine goldene Nase verdienen. Es gibt keine Tests, die ein Mediziner vornehmen könnte. Kein Arzt kann die Symptome kleinreden oder wegdiskutieren. Es zählt allein das, was der „Besitzer“ darüber erzählen kann. „Die Schmerzen klingen nach einigen Tagen von selbst wieder ab“, so Kasprak. „Eine Therapie gibt es nicht.“ Was hilft, sei einzig und allein das Warten: „Ein Muskelkater bildet sich nach etwa sieben Tagen vollständig zurück.“ Folgeschäden: Fehlanzeige.

Hilfe bei längerem Muskelkater

Bei anhaltenden Schmerzen über länger als zwei Wochen sollte dann aber doch ein Fachmann zu Rate gezogen werden, der andere Verletzungen der Muskulatur oder des Sehnenapparates ausschließen kann. Zerrungen oder Muskelfaserrisse lassen dem ambitionierten Sportler ohnehin nicht lange Zeit: Sie treten nicht erst 12 bis 24 Stunden nach dem Training auf, sondern sofort.

Kasprak räumt außerdem mit einem alten Irrtum auf: „Wissenschaftlich ist nicht bewiesen, dass Dehnübungen einen Muskelkater verhindern.“ Vielmehr würden sogar Studien existieren, die das Gegenteil zeigten. Kaspraks Rat: „Da nach hartem Training bereits kleine Verletzungen im Muskel vorliegen sollte auf das Dehnen verzichtet werden.“

Sportmediziner und Physiotherapeuten kennen aber auch „übertragene Schmerzen“, die zunächst seltsam erscheinen. Kein Wunder: „Nach Erfahrungen von Physiotherapeuten liegt bei vier von fünf Patienten die Ursache der Muskelschmerzen nicht am Ort der Schmerzwahrnehmung“, so Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten. So könnten Nackenschmerzen vom Rücken kommen.

Übertraining der Übertreiber

Für den Physiotherapeuten bedeutet das, dass er vor der Behandlung den Patienten selbst noch einmal gezielt untersuchen muss. Und das kann wehtun: Er sucht nach verspannten Muskelfasern und „ärgert“ sie mittels Druck. Damit versucht er, beim Patienten genau die Schmerzen hervorzurufen, wegen derer er bei ihm ist.

Neben übertragenen Schmerzen gibt es jedoch auch die Erkrankung der Übertreiber: das Übertraining. Eine latent zu hohe Dosis setzt dem Körper zu. Er reagiert erst mit stagnierender, später mit sinkender Leistung – was der ambitionierte Freizeitathlet schnell falsch deutet und in noch mehr Training ummünzt. Was folgt, sind Schlafstörungen, Kopfschmerzen und nicht zuletzt Stress. Eine zu lange gleichbleibende Leistungsfähigkeit kann jedoch auch ihre Ursache im dann doch monotonen oder nicht ausreichend fordernden Trainingsplan haben.

Wie beim Muskelkater gibt es auch gegen das Übertraining kein Medikament. Kasprak empfiehlt, auf Nahrungsergänzungsmittel oder Antidepressiva zu verzichten. Sein Tipp: eine andere Sportart – zumindest für einige kurze Zeit.

Krämpfe – Fehlzündungen zwischen Nerven und Muskeln

Jenseits eines Muskelkaters warten auf den Freizeitsportler oft auch Muskelkrämpfe, die dem Betroffenen einen ordentlichen Schrecken einjagen können. Ihre Ursachen sind unter Wissenschaftlern umstritten. Klar scheint: Es liegt nicht daran, dass es dem Athleten an Flüssigkeit mangelt. Vielmehr klappt offensichtlich das Zusammenspiel von Nervenimpuls und Reaktion der Muskeln nicht richtig. Die motorischen Nerven sind reizbarer als sonst – und sorgen für überschießende Muskelkrämpfe. Besser als Magnesium helfen laut Physiotherapie-Expertin Ute Repschläger passive Dehnungen oder Sportmassagen, die die Durchblutung fördern.

Anderen Freizeitsportlern sind Krämpfe und Schmerzen fast egal: Gar nicht selten wollen sie ihren Körper mit rezeptfreien Medikamenten zu Höchstleistungen treiben. Beim Halbmarathon soll ein Schmerzmittel dafür sorgen, dass erst gar kein Schmerz auftritt. Wer trotz Schmerzen Sport treibt, riskiert langfristige Schäden. Sportmediziner der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention appellieren deshalb auch an Freizeitsportler: „Wer Schmerzen hat, sollte in jedem Fall einen Arzt oder Sportarzt aufsuchen. Wer verletzt ist, sollte seine Blessur auskurieren und auf andere Sportarten wie Aquajogging ausweichen.“

Schmerzmittel vor dem Wettkampf?

Für die Experten haben die Helfer aus der Hausapotheke ohnehin keinen Nutzen: „Es ist nicht gesichert, dass die so genannten nicht steroidalen Schmerzmittel überhaupt eine Verbesserung oder schmerzfreie Leistung ermöglichen“, sagen die Sportmediziner. „Bei Verschiebungen im Salzhaushalt, die bei langen Ausdauerleistungen vorkommen, können Schmerzmittel sogar zu akuten Schäden führen.“ Eine längere Einnahme und besonders bei möglichen Erkrankungen könnten Herz- und Nierenschäden auftreten. Schäden an der Magenschleimhaut mit Blutungen drohen. Patienten mit Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit seien ebenfalls durch diese Schmerzmittel gefährdet.

Wie weh darf Sport also tun? Tobias Kasprak empfiehlt den defensiven Weg: „Sportliche Aktivitäten sollten im Normalfall keinen Schmerz auslösen.“ Würden während oder nach dem Training regelmäßig Schmerzen auftreten, müsse davon ausgegangen werden, dass die Bewegungen nicht richtig ausgeführt wurden. Dann ist eine sportwissenschaftliche oder ärztliche Beratung notwendig.

Ein bisschen Muskelkater aber – der darf sein. „Meist ist nun mal eine gewisse Intensität nötig, um den Muskeln einen Wachstumsreiz zu setzen“, so Kasprak. „Und das äußert sich eben in ziehenden Schmerzen während des Trainings oder einem Muskelkater danach.“

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Heuschnupfen und Erkältung mit unterschiedlichen Nasensprays behandeln

Im Frühling plagt Schnupfen viele Menschen. Betroffenen ist nicht immer klar, ob eine Allergie oder eine Erkältung die Ursache ist. „Wer ein Nasenspray braucht, sollte sich bei der Auswahl in der Apotheke beraten lassen“, sagt Gabriele Overwiening, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Bundesapothekerkammer. „Häufig fragen uns Patienten nach Präparaten, die sie aus der Werbung kennen, die aber gegen die individuellen Beschwerden nicht optimal sind. Wer in der Selbstmedikation Arzneimittel braucht, kann auf die unabhängige Beratung des Apothekers vertrauen.“

Etwa jedes zehnte Kind und jeder zwanzigste Erwachsene haben Heuschnupfen, weil sie allergisch auf Pollen reagieren. Typisch ist ein Fließschnupfen mit einem fast wasserklaren, dünnflüssigen Sekret. Je nach Pollenflug können die Beschwerden mehrere Wochen lang anhalten. Für die Selbstmedikation gibt es verschiedene antiallergisch wirkende Medikamente, mit denen leichtere Formen des Heuschnupfens auch über längere Zeit behandelt werden können. Wird Heuschnupfen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, kann sich ein allergisches Asthma entwickeln. Tauchen Beschwerden wie Fließschnupfen oder häufiges Niesen erstmals auf, sollten sich Betroffene an ihren Arzt wenden.

Erkältungsschnupfen entsteht durch eine virale Infektion. Die Nase ist verstopft, das Sekret häufig dickflüssig und teilweise gefärbt. Abschwellende Nasensprays gegen eine verstopfte Nase sollten nicht länger als eine Woche angewendet werden. Sie wirken zusammenziehend auf die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und dadurch abschwellend. Langfristig trocknen sie die Nasenschleimhäute aus und können zur Gewöhnung führen.

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Apothekenfinder 22 8 33: Zu Ostern jederzeit die nächstgelegene Notdienstapotheke finden

Patienten, die vor, während oder nach Ostern ein dringendes Arzneimittel benötigen, können mit dem Apothekenfinder 22 8 33 schnell und unkompliziert die nächstgelegene Notdienstapotheke finden. Unterwegs im Urlaub oder auf dem Weg zu Familie und Freunden ist mit der mobilen Rufnummer 22 8 33 die nächste dienstbereite Apotheke nur einen Anruf oder eine Kurznachricht entfernt (69 Cent pro Minute/SMS). Für die Nutzer von Smartphones und Tablets steht der Apothekenfinder als App kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung. Die Festnetznummer 0800 00 22 8 33 ermöglicht ebenso wie das Gesundheitsportal www.aponet.de die bequeme und kostenfreie Suche von zuhause aus. Darauf macht die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände alle Verbraucher in Deutschland aufmerksam.

In jedem Apothekenschaufenster hängt eine Liste der nächstgelegenen dienstbereiten Apotheken mit Kontaktdaten aus. Die Apothekerschaft informiert zudem im Rahmen ihrer laufenden Imagekampagne „Näher am Patienten.“ über den Nacht- und Notdienst. In vielen Apotheken im gesamten Bundesgebiet ist dieser Tage deshalb ein besonderes Plakat zu sehen: Es zeigt ein nächtliches Schlafzimmer mit einem Babybett und einem Nachtlicht in Form des Apotheken-A. Unter dem Motto „Wir sind da – auch nachts.“ soll es auf den gesellschaftlichen Wert der flächendeckenden Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit Arzneimitteln hinweisen. Das Plakat ist Teil eines Notdienstaktionspaketes, das von zahlreichen Apotheken in Deutschland bestellt wurde.

Zum Hintergrund: Jede Nacht und jeden Sonn- und Feiertag tun rund 1.400 Apotheken in Deutschland Dienst und garantieren eine flächendeckende Arzneimittelversorgung rund um die Uhr. Pro Jahr werden so mehr als 500.000 Nacht- und Notdienste von den Apotheken im Bundesgebiet geleistet.

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Herz und Kreislauf unter Druck

Kaum Symptome, Ursache meist unbekannt: Bluthochdruck ist eine geheimnisvolle Krankheit. Und sie ist gefährlich. Lesen Sie, warum dies so ist und wie sich die Gefahr bannen lässt.

Unauffällig, so muss man den Bluthochdruck beschreiben. Viele Betroffene ahnen nicht, dass sie unter Druck stehen. Selbst wenn sie es wissen, bleiben sie oft lange untätig. Nur jeder Dritte diagnostizierte Patient befindet sich nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga in Behandlung. Helmuth Schmitt, selbst Hochdruckpatient und Leiter einer Frankfurter Selbsthilfegruppe für Menschen mit Bluthochdruck, kennt das Problem: »Der Bluthochdruck als Krankheit wird von vielen nicht so ernst genommen, weil er nicht wehtut, weil man ihn kaum spürt.«

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Nach Schmitts Erfahrung denkt mancher um, wenn er von den möglichen Folgen des Bluthochdrucks hört. »Sobald die Krankheit den Leuten gut bekannt ist, haben sie Angst, im Rollstuhl zu landen. Dann nehmen sie die Krankheit ernster.« Rollstuhl und Bluthochdruck? Der Zusammenhang lässt sich schnell erklären: Ein Mensch mit unbehandeltem Bluthochdruck hat gegenüber einem Gesunden ein sechs bis achtzehnfach höheres Schlaganfallrisiko mit der Gefahr bleibender Behinderungen.

Ist der Hochdruck erkannt, können Betroffene gut gegensteuern. Und das, obwohl in den meisten Fällen seine genauen Ursachen rätselhaft bleiben. Professor Dr. Felix Beuschlein vom Klinikum der Universität München schätzt, »dass nur in zehn Prozent der Fälle der Arzt eine einzelne Ursache für einen Bluthochdruck findet«. Trotzdem lässt sich der Druck in den Schlagadern senken. Dazu müssen sich Betroffene vor allem um Risikofaktoren kümmern, die den Bluthochdruck fördern. Weit oben auf der Liste steht Übergewicht. Abspecken gilt als eine der wichtigsten Empfehlungen der Hochdruckliga. Aber Betroffene können noch mehr tun.

Zehn Grundregeln der Hochdruckliga

  • den Blutdruck regelmäßig messen
  • die Empfehlungen des Arztes beachten
  • Normalgewicht anstreben
  • den Alkoholkonsum einschränken
  • Kochsalz durch andere Gewürze Ersetzen
  • reichlich Obst und Gemüse essen
  • pflanzliche Fette und hochwertige Öle bevorzugen
  • sich mehr bewegen, Sport treiben
  • Stress mindern, für Ruhepausen und Entspannung sorgen
  • Rauchen einstellen

Falls das Zehn-Punkte-Programm nicht reicht, können zusätzlich vom Arzt verschriebene Arzneimittel (siehe oben) den Blutdruck senken. Eventuell müssen mehrere Arzneimittel unter ärztlicher Anleitung getestet werden, um das passende Präparat zu finden. Möglicherweise empfiehlt der Arzt ein Kombinationspräparat mit zwei Wirkstoffen in einer Tablette, wenn ein einzelner Wirkstoff nicht ausreicht.

Der Aufwand mit Abnehmen, weniger Alkohol und Kochsalz, mehr Bewegung und Medikamenten hat ein klares Ziel: Den Blutdruck senken, mindestens unter die Marke von 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (kurz: mmHg, Maßeinheit des Blutdrucks). Aber es gibt Menschen, bei denen er noch weiter sinken sollte. Bei Diabetikern etwa unter 130/80 mmHg. Bluthochdruck und Diabetes schädigen beide die Blutgefäße, was besonders die Nieren trifft. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Nierenschäden bis hin zur Dialysepflicht. Wer seine Blutdruck- und Blutzuckerwerte niedrig hält, kann die Gefahr deutlich vermindern. Das gilt nicht nur für die Nieren, sondern auch für das Herz und vor allem für das Gehirn.

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Unbedenkliche Karnevalsschminke

Karnevalsschminke kann vor allem empfindliche Kinderhaut zur reizenden Röte bringen. Für ein buntes Treiben ohne Reue sorgen einige Schminktipps.
Karnevalist mit Schminke, Perücke und Clownsnase (Bild: Minerva Studio / fotolia.com)
Bild: Minerva Studio / fotolia.com

Clowns mit roter Nase, Indianer mit Kriegsbemalung und Feen mit Glitzer auf den Wangen: Komplett ist die passende Maskerade im Karneval für viele Jecken und Narren erst mit einem phantasievoll geschminkten Gesicht. Doch Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe in den Schminkutensilien mag empfindliche Haut vor allem rund um Augen, Nase und Stirn nicht gern. Auch wenn nur an den tollen Tagen zu Stiften, Pasten, Puder und Tusche gegriffen wird: Karnevalsschminke kann vor allem empfindliche Kinderhaut zur reizenden Röte bringen. Juckreiz, Pickel und Pusteln trüben dann kräftig den Spaß. Für ein buntes Treiben ohne gerötete Haut sorgen einige unbedenkliche Schminktipps:

  • Wasser statt Fett: Beim Griff in den Farbtopf sollten Jecken Schminktöpfe mit Aquafarben bevorzugen. Diese wasserlöslichen Farben dichten – anders als Farben auf Fettbasis – die Poren nicht ab und bieten Pickeln und Mitessern weniger Chancen, sich auszubreiten. Aquafarben werden in vielen Farbtönen entweder einzeln oder häufig auch als kompletter Malkasten angeboten. Die hautfreundliche Farbe wird mit Pinsel oder Schwamm aufgetragen.
  • Natürliche Farbenpracht: Wer’s auf der eigenen Haut natürlich mag, sollte gezielt nach zertifizierter dekorativer Kosmetik im Handel suchen. Zu erkennen ist das meist noch kleine Sortiment etwa am BDIH- oder dem Nature-Siegel, das ein Frauengesicht im Profil zeigt. Die so gekennzeichnete Schminke ist frei von Paraffinen, Silikonen, Polyethylenglykolen (PEG) und vielen anderen synthetischen Inhaltsstoffen. Menschen mit Allergien sollten auch bei Naturkosmetik vorsichtshalber auch auf Produkte mit Duftstoffe verzichten.
  • Studium der Inhaltsstoffe: Für Allergiker ist die Lektüre der Inhaltsstoffe besonders wichtig. Diese sind auf der Verpackung eines Produkts unter der Bezeichnung „Ingredients“ einzeln aufgelistet. Auch bei kleinen Töpfen, Tiegeln und Tuben sind die Händler verpflichtet, die Information über die Inhaltsstoffe am Verkaufsregal bereitzustellen. Wer diese Information nicht findet, sollte im Geschäft nachfragen.
  • Erst der Test, dann die Bemalung: Besonders Allergiker und Menschen mit trockener und empfindlicher Haut sollten die Farbenpracht nicht gleich dick aufs Gesicht auftragen, sondern die Schminke einige Tage vorher einem Verträglichkeitstest unterziehen – hierzu am besten die Farben in der Ellbogenbeuge auftragen. Stellen sich Rötungen oder Juckreiz ein, sollte auf das getestete Produkt verzichtet werden. Verletzte oder entzündete Haut bleibt ohnehin besser ungeschminkt! Außerdem ist ratsam, vor dem Schminken auf der Haut eine Creme aufzutragen, die sich bei Anwendung bereits als verträglich erwiesen hat.
  • Haltbarkeit: Nur selten werden Schminktöpfchen innerhalb einer Karnevals-Session aufgebraucht. Um zu wissen, ob die angebrochenen Farben aus dem letzten Jahr bedenkenlos wieder benutzt werden können, hilft ein Blick auf Verpackung oder Produkt: Alle kosmetischen Artikel sind entweder mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum oder mit dem Symbol eines geöffneten Tiegels versehen, darauf ist die Zahl der Haltbarkeitsmonate nach Anbruch angegeben. Kleiner Tipp: Wer bei der ersten Verwendung das Datum auf die Packung schreibt, weiß immer, wie lange sie schon geöffnet ist. Produkte, die ranzig oder muffig riechen, sollten besser in den Müll statt aufs Gesicht wandern.
  • Richtig abschminken: Egal wie spät es wird: Abschminken muss sein, sonst rächt sich die Haut. Bei diesen Procedere sollte die empfindliche Hülle nicht durch zu festes Rubbeln arg strapaziert werden. Aquafarben können leicht mit Wasser und milder Seife abgewaschen werden. Schminke auf Fettbasis lässt sich preiswert mit Speiseöl aus der Küche oder einer fetthaltigen Creme entfernen.
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